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Das Pferd ein Pferd sein lassen

 

Eigentlich gibt es zwei Jahreszeiten: Sommer und zu kalt. Das sieht auch mein Pferd so, bei welchem bereits im September Haare spriessen, als wären arktische Verhältnisse zu erwarten. Die Natur hat das also im Griff, aber meine Grossmutter hatte früher immer Bedauern mit dem doch sicher ach so frierenden, da ungedeckten Pferd. Ich fragte sie dann jeweils, wer denn die armen Rehlein im Wald zudecken würde im Winter, stiess damit aber nicht wirklich auf ihr Verständnis. Mein Wallach fällt beim ersten Schnee in einen tranceähnlichen Energiesparmodus, ähnlich dem Winterschlaf des Bären. Aber anstatt ihm Powermüesli, Redbull oder sonst was aufputschendes zuzufüttern, passe ich mich einfach seinem chilligen Wesen an, genau wissend, dass wieder „schnellere“ Zeiten kommen. Wenn er während des Ausrittes beim Äpfeln stöhnt, als wäre es seine letzte Tat auf Erden, brauche ich weder Tierarzt noch Chiropraktiker notfallmässig zu alarmieren. Es heisst nicht umsonst ‘sich erleichtern‘ und da gehört für mein Pferd nun mal einfach die passende Geräuschkulisse dazu. Und wenn er über den einzigen kleinen Stein auf der Strasse stolpert (Murphy‘s Law), hat er weder einen akuten Arthrose-Schub noch ein Defizit im Rücken und bekommt nicht postwendend eine Schachtel Globuli auf die Zunge gepresst. Denn er hat sich wahrscheinlich nur seiner Reiterin angepasst, welche mental auch gerade auf Durchzug geschaltet hatte. Wenn Herr Quarterhorse alle Schaltjahre mal kurz buckelt beim Angaloppieren, kaufe ich nicht sogleich einen neuen Maassattel oder ein noch flauschigeres Sattelpad. Ich lasse den Wallach auch nicht von einem Schamanen auspendeln, ob da ein uraltes Trauma seine Seele ins Ungleichgewicht gebracht hat, sondern akzeptiere seine spontane Freuden-Kundgebung, so lange ich dabei im Sattel bleibe. Falls der Vierbeiner mal einfach so den Kopf hochreisst, brauche ich nicht umgehend eine neue, anatomisch geformte Trense anzuschaffen, da er wahrscheinlich nur des Nachbars rossige Stute erblickt hat und für ein paar Sekunden einen auf Andalusierhengst macht. Packt sich mein Pferdchen auf dem Ausritt mal einen Tannenzweig leidet er weder an einem Aufmerksamkeitsdefizit, noch Mineralmangel oder an einer Stoffwechselkrankheit. Das ist nur die mangelnde Erziehung seiner Reiterin und kann auch ohne dreimonatigen Aufenthalt bei einem Horsemanship-Trainer wieder auskuriert werden. In diesem Sinne, als Pferdebesitzer manchmal etwas mehr chillen, vor allem in der Winterschlaf-Saison!

 

Text: Karin Rohrer

 

Foto: Gina Jost

 

 

Zuckerbrot und Peitsche

Wie halten Sie es mit der Konsequenz gegenüber dem Pferd und wie oder wann loben, respektive bestrafen Sie ein Pferd? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dem Pferd mitzuteilen, wann es seine Sache gut gemacht hat. Wie das im Trainingsalltag bei verschiedenen Ausbildern aussieht, dem ist PASSION auf den Grund gegangen.

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Gangpferde-Spezial - Anmut, Grazie und Eleganz

Islandpferde, Paso Finos, Magalargas Marchadores, Tennesse Walker und Saddlebreds im Porträt..

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PASO PERUANO

Isländer, Paso Fino, Tennessee Walking Horse oder Mangalarga Marchadores. Diese Rassen werden oft zuerst genannt, spricht man von Gangpferden. Dabei wird eine Rasse übersehen, welche es verdient, genauere Betrachtung zu erhalten. Der Paso Peruano.

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Bild Katja Stuppia

«Charakter und Seele des Pferdes einfangen»

Aus eigener Erfahrung, aber auch von unseren Lesern wissen wir, dass Tierhalter gern schöne Fotos oder Bilder von ihren Vierbeinern haben. Häufig wissen sie aber nicht wohin bzw. an wen sie sich wenden können. Sie gehen zum nächsten Fotografen und sind am Ende enttäuscht, wenn das Endprodukt nicht die gewünschten Resultate wiederspiegelt – Grund genug für PASSION, einige ausgewiesene Tierfotografen vorzustellen. Ganzer Artikel lesen!


Bild und Text: Ruth Müller

STALL-GESPRÄCH Franz Balmer

Wann und wie hatten Sie erstmals Kontakt mit Pferden?

Bereits als Kind, mit den Arbeitspferden auf dem elterlichen Bauernhof. Mit Maultieren 1979 in der Rekrutenschule.
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HAUT & HAAR -  Pflege Spezial aus PASSION Sommer 2012

Zu unserem Spezial-Thema haben wir Haarspalterei betrieben und sind der Frage nachgegangen, was es braucht, um Haut und Haar unserer Pferde schön und gesund zu erhalten. Lesen Sie auf den folgenden Seiten alles über die richtige Pflege, den Aufbau der Haut, Beauty-Tipps und aktuelle News über häufig vorkommende Erkrankungen dieses Organs. Denn eines ist sicher, zur Gesunderhaltung von Haut und Haar können wir mit guter Pflege viel beitragen. Ganzer Artikel lesen!


FIT FÜR DIE ALPEN – wie machen es die Profis! aus PASSION Sommer 2012

Peter van der Gugten ist Wanderreittführer und seit bald acht Jahren mit seinen Pferden im Hochgebirge Europas unterwegs. Er gibt Wanderreit-Seminare und führt Touren im Engadin, in den Vogesen und im Schwarzwald. Lesen Sie, wie sich dieser Profi mit seinen Pferden auf diese Herausforderung vorbereitet.

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